Grüß Gott · Websites im Dialekt
Ihre Website im Dialekt. Geschrieben, nicht übersetzt.
Diese Website gibt es in sechs Fassungen, von Hochdeutsch bis Schwiizerdütsch. Das ist kein Gag, sondern das, was wir verkaufen: Websites, die so reden, wie man in Ihrer Gegend redet. Für ein Hotel im Chiemgau, das seinen Stammgästen auf Boarisch schreibt. Für eine Hütte im Zillertal, deren Speisekarte nach Tirol klingt. Für eine Bergbahn in Graubünden, die ihre Fahrzeiten auf Schwiizerdütsch ansagt.
Eine Dialektfassung ist eine eigene Fassung der Website mit eigener Adresse. Hochdeutsch bleibt daneben stehen, für Gäste aus Hamburg und für die Rechtstexte.
- Fassungen
- Boarisch, Schwäbisch, Österreichisch, Tirolerisch, Schwiizerdütsch
- Weitere
- Mundart aus Ihrem Tal auf Anfrage
- Adresse
- eigene Adresse je Fassung
- Rechtstexte
- bleiben Hochdeutsch
Websites im Dialekt
Wie eine Website Dialekt lernt.
Was dahintersteckt, damit eine Dialektfassung echt klingt, technisch sauber ist und bei Google nicht verloren geht.
- 01
Warum Dialekt auf einer Website?
Wer auf einer Website seinen eigenen Dialekt liest, lächelt. Stammgäste fühlen sich daheim, und Gäste von weiter weg merken sofort, dass hier kein Konzern schreibt. Zwischen hundert Hotelseiten mit demselben Satz über die herrliche Bergwelt ist die eine auf Boarisch die, an die man sich erinnert und von der man erzählt.
Für Handwerksbetriebe gilt dasselbe in anderer Richtung: Wer auf Schwäbisch schreibt, dass er morgen früh vorbeikommt, ist kein anonymer Anbieter aus dem Internet, sondern der Betrieb von nebenan.
- 02
Geschrieben, nicht übersetzt
Ein Übersetzungsprogramm macht aus „Herzlich willkommen“ ein „Herzlich willkomma“ und hält das für Schwäbisch. Wir schreiben jede Fassung neu: mit den Wörtern, die man dort benutzt, mit der Satzmelodie und mit dem Essen, das es dort gibt. Kaiserschmarrn in Tirol, Kässpatzen im Allgäu, Rösti in Graubünden.
Auf Wunsch liest jemand aus Ihrem Ort gegen, bevor die Fassung online geht. Ein Dialekt ändert sich von Tal zu Tal, und im Pinzgau redet man anders als im Pongau.
Ehrlich gesagt Je weiter weg von unserer eigenen Gegend, desto wichtiger ist das Gegenlesen vor Ort. Das sagen wir vorher.
- 03
Eigene Adresse, richtiger Sprachcode
Jede Fassung bekommt ihre eigene Adresse, etwa /boarisch oder /tirolerisch, und den passenden Sprachcode: bar für Bairisch, swg für Schwäbisch, gsw für Schweizerdeutsch. Browser, Vorlesehilfen und Suchmaschinen wissen damit, was sie vor sich haben.
Für Google verweisen die Fassungen sauber aufeinander, damit nichts als doppelter Inhalt gilt. Impressum, Datenschutz und Barrierefreiheitserklärung bleiben Hochdeutsch, weil sie rechtlich eindeutig sein müssen.
- Eigene Adresse je Fassung
- Sprachcodes bar, swg, gsw
- Saubere Verweise für Suchmaschinen
- Rechtstexte auf Hochdeutsch
- 04
Welche Dialekte?
Diese Website zeigt sechs Fassungen: Hochdeutsch, Boarisch, Schwäbisch, Österreichisch, Tirolerisch und Schwiizerdütsch. Fränkisch, Wienerisch, Kärntnerisch, Bärndütsch oder die Mundart aus Ihrem Tal schreiben wir auf Anfrage.
Österreichisch und Schweizerdeutsch sind dabei mehr als Dialekt: Auf alpensoftware.at und alpensoftware.ch liegen eigene Fassungen mit den Wörtern, die dort üblich sind.
- 05
Ganz oder nur ein bisschen
Nicht jedes Haus braucht die ganze Website im Dialekt. Oft reicht die Begrüßung auf der Startseite, die Speisekarte der Hütte oder die Bestätigungsmail nach der Buchung. Der Rest bleibt Hochdeutsch und ist für alle Gäste gut lesbar.
Die ganze Fassung lohnt sich, wenn der Dialekt zur Marke gehört: beim Wirtshaus, beim Trachtenverein, bei der Brauerei oder beim Hotel, das genau dafür bekannt ist.
- Nur Begrüßung und Knöpfe
- Einzelne Seiten wie Speisekarte oder Geschichte
- Bestätigungsmails und Gästemappe
- Die ganze Website als eigene Fassung
- 06
Dialekt nicht nur auf der Website
Wer einmal eine Dialektfassung hat, kann sie überall nutzen: in der Push-Nachricht der App, auf der Infostele am Dorfplatz, in der Buchungsbestätigung der Skischule. Alle unsere Leistungen gibt es auf Wunsch im Dialekt, die Proben stehen auf den jeweiligen Seiten.
- 07
Findet Google das?
Wer „Hotel Ruhpolding“ sucht, tippt das auf Hochdeutsch. Deshalb lassen wir Seitentitel und Beschreibung für Google meist auf Hochdeutsch und schreiben den Text im Dialekt. So machen wir es auch auf unseren Ortsseiten von Traunstein bis Zermatt.
Die Dialektfassung schadet dem Ranking der Hochdeutschen nicht, wenn die Verweise stimmen. Sie bringt eher etwas: Sie ist Inhalt, den es so nirgends sonst gibt.
Beispiele
Sechs Fassungen, vier Beispiele.
Boarisch: Hotel am SeeBeispielentwurf aus der Werkstatt „Ihre Website in zehn Sekunden“, erfundener Betrieb.
Tirolerisch: Hütte im ZillertalBeispielentwurf, erfundener Betrieb. Speisekarte, Öffnungszeiten, Anfahrt.
Schwiizerdütsch: Bergbahn in GraubündenBeispielentwurf, erfundener Betrieb. Fahrzeiten, Tickets, Webcam.
Schwäbisch: Zimmerei im AllgäuBeispielentwurf, erfundener Betrieb. Leistungen, Referenzen, Kontakt.
Im Dialekt
Ein Satz, sechs Fassungen.
Derselbe Inhalt, sechsmal geschrieben. Lesen Sie laut, dann hören Sie den Unterschied.
Österreichisch
„De Hüttn hat bis End Oktober offen, an Kaiserschmarrn gibt’s den ganzen Tag.“
Hochdeutsch
„Die Hütte hat bis Ende Oktober geöffnet, Kaiserschmarrn gibt es den ganzen Tag.“
Boarisch
„D’Hüttn hod bis End Oktober offn, a Brotzeit und an Kaiserschmarrn gibt’s an ganzn Tog.“
Schwäbisch
„D’Hütte hot bis End Oktober offa, Kässpatza gibt’s da ganza Dag.“
Tirolerisch
„Die Hittn hot bis End Oktober offn, Kaspressknödl gibt’s in gonzn Tog.“
Schwiizerdütsch
„D’Hütte isch bis Änd Oktober offe, Rösti git’s de ganz Tag.“
Ablauf
So läuft es ab.
Zusammenarbeit per Telefon, Video und E-Mail. Egal, ob Ihr Haus im Allgäu, in Tirol oder in Graubünden steht.
01
Gespräch
Welcher Dialekt, welche Teile der Website, wer liest gegen. 30 Minuten am Telefon oder per Video.
02
Probetext
Eine Seite im Dialekt zum Lesen und laut Vorlesen. Passt der Ton, schreiben wir weiter.
03
Gegenlesen
Sie oder jemand aus dem Ort liest die ganze Fassung. Wir bessern nach, bis es stimmt.
04
Livegang
Eigene Adresse, Sprachcode, Verweise für Google. Hochdeutsch bleibt daneben stehen.
Aus dem Alltag
So fühlt sich das an.
Ehrlich gesagt
Dialekt passt nicht zu jedem Haus. Ein Hotel mit vielen internationalen Gästen fährt mit einer Begrüßung im Dialekt und Hochdeutsch für den Rest oft besser als mit einer ganzen Fassung. Das sagen wir im Gespräch ehrlich. Und eine Dialektfassung will gepflegt werden: Ändert sich ein Preis, ändert er sich in jeder Fassung.
Ein Stammgast öffnet die Bestätigungsmail und liest: „Griaß Eana, mia gfrein uns scho!“ Er antwortet mit einem Foto vom letzten Sommer auf der Terrasse. So eine Antwort bekommt kein Portal.
Für wen
Im Dialekt: für diese Betriebe und Orte.
Für jedes Gewerk und viele Orte gibt es eine eigene Seite mit Beispielen, Fragen und ehrlichen Grenzen.
Gewerke
- Almhütte und Berggasthof
- Ferienwohnungen und Privatvermieter
- Trachtenverein und Musikkapelle
- Skiclub und Wintersportverein
- Sennerei und Käserei
- Urlaub auf dem Bauernhof
Orte
Was kostet eine Website im Dialekt?
Die Website kostet, was bei den Websitepreisen steht. Im Paket mit 3D-Welt sind zwei Sprachen dabei, eine dritte Sprache als Wunschdialekt kostet 555 Euro netto. Bei den anderen Paketen nennen wir den Preis der Dialektfassung vorab im Angebot, weil er vom Umfang der Texte abhängt.
Können Sie jeden Dialekt schreiben?
Die sechs Fassungen dieser Website schreiben wir selbst. Für andere Mundarten arbeiten wir mit Gegenlesern aus der Gegend. Wo wir unsicher sind, sagen wir das, bevor etwas online geht.
Schadet Dialekt dem Google-Ranking?
Nein, wenn die Technik stimmt: eigene Adresse, richtiger Sprachcode, saubere Verweise zwischen den Fassungen. Seitentitel und Beschreibung lassen wir meist auf Hochdeutsch, weil so gesucht wird.
Wer pflegt die Dialektfassung, wenn sich etwas ändert?
Wir, wenn Sie das möchten. Ändern Sie etwas auf Hochdeutsch, schreiben wir die Fassungen nach. Die Pflege vereinbaren wir zusammen mit der Betreuung, sie ist nicht im Festpreis der Website.
Gibt es Beispiele?
Diese Website selbst: Oben in der Kopfzeile schalten Sie zwischen sechs Fassungen um. Und D.M. Cases aus Kolbermoor hat seine Website auf Deutsch, Englisch und Bairisch.
Wirkt eine Website im Dialekt unseriös?
Nicht, wenn sie gut geschrieben ist. Dialekt wirkt unseriös, wenn er nach Witz klingt oder nach Übersetzungsprogramm. Deshalb schreiben wir ihn so, wie man ihn am Stammtisch und an der Rezeption spricht, nicht wie auf einer Postkarte.
Weitere Leistungen
Was noch dazu passt.
WebsitesHandgeschriebene Websites für Hotels, Pensionen, Hütten, Gemeinden und Betriebe zwischen Chiemgau und Graubünden. Festpreis ab 499 Euro, auf Wunsch im Dialekt.Ansehen
AppsTourismus-Apps mit Wegeführung, digitale Gästemappen, Kundenportale und Mitarbeiter-Apps für den Alpenraum. Offline-fähig, wenn der Empfang aufhört.Ansehen
InfostelenInfostelen indoor und outdoor für Dorfplatz, Hotellobby und Talstation: Wegeführung, Live-Status, Veranstaltungen. Software von uns, Hardware von Servus.Ansehen
- WebsitepreiseFünf Festpreise von 499 bis 5.555 Euro, einmalig netto. Was drin ist und was nicht.Preise ansehen
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